Nebenwirkungen bei der Einnahme von CBD Öl ?

Wer das CBD Öl aufgrund seiner gesundheitsfördernden Wirkungen einnehmen will, der sollte sich vorher darüber informieren, welche Nebenwirkungen bei diesem Präparat zu erwarten sind. Wichtig hierbei ist, dass nicht bei jedem Menschen die gleichen Nebenwirkungen auftreten können. Jedoch ist es sinnvoll, sich genau darüber zu informieren, welchem Risiko man sich bei der Einnahme aussetzt. Der nachfolgende Text, soll dabei umfangreichen Aufschluss darüber geben, welche Nebenwirkungen bei CBD Öl zu erwarten sind, und wie schlimm diese ausfallen können.

Hat CBD Öl überhaupt Nebenwirkungen?

Hierbei handelt es sich um ein Naturprodukt, welches aus der Cannabispflanze gewonnen wird. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist, dass das CBD im Vergleich zu vielen anderen herkömmlichen Medikamenten, nur wenige und milde Nebenwirkungen aufweist. Entsprechend gilt das Cannabidiol als sehr sichere Substanz, die ohne große Sorgen von jedem eingenommen werden kann. Dennoch darf nicht ausgeschlossen werden, dass es hierbei auch zu etwas stärkeren Nebenwirkungen kommen kann, welche den jeweiligen Verwender kurzzeitig oder auch für längere Zeit negativ beeinflussen könnten.

Ausschlaggebende Faktoren für die Nebenwirkungen von CBD Öl

Besonders wichtig ist die richtige Dosierung. Sollte man dementsprechend zu viel von dem Öl einnehmen, treten die jeweiligen Nebenwirkungen oft schneller und auch stärker auf. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, zuerst einmal mit einer kleineren Dosis zu beginnen, und diese dann erst im Laufe von Wochen zu steigern. Somit kann sich der Körper einfacher an das CBD Öl gewöhnen, sodass die Nebenwirkungen gar nicht erst auftreten. Wichtig hierbei zu wissen ist, dass die Dosierungen bei jedem Menschen anders ausfallen, sodass man keine einheitlichen Angaben darüber machen kann. Die Erfahrungen zeigen aber, dass es eine langsame Steigerung der eingenommenen Menge möglich macht, den Nebenwirkungen vorzusorgen.

Welche bekannten Nebenwirkungen gibt es von CBD?

Dieses Präparat wurde noch nicht so umfangreich erforscht, wie es bei anderen heilenden Wirkstoffen der Fall ist. Aus diesem Grund kann es dazu kommen, dass noch nicht alle Nebenwirkungen dokumentiert worden sind. Welche negativen Wirkungen man aber schon kennt, sind:

  • Einfluss auf Schwangerschaftsenzyme
  • Erhöhung des Augeninnendrucks
  • Wechselwirkungen mit Arzneimitteln
  • Trockenes Gefühl im ganzen Mund
  • Negative Einfluss auf Parkinson-Patienten
  • Verringerter Blutdruck
  • Starke Benommenheit
  • Dauerhafte Schläfrigkeit
  • Probleme beim Einschlafen
  • Verringerte Appetit
  • Übelkeit und Durchfall
  • Regelmäßige Magenschmerzen
  • Starke Kopfschmerzen
  • Roter und juckender Hautausschlag
  • Beschwerden der Nieren

Hierbei hört es sich zuerst einmal nach zahlreiche Nebenwirkungen an. Wie aber schon benannt wurde, treten diese Effekte nicht bei jedem Menschen auf, und fallen natürlich auch unterschiedlich stark aus. Entsprechend kann es dazu kommen, dass man bei der Einnahme zwar Nebenwirkungen hat, diese aber mitunter nicht einmal wirklich bemerkt. Nachfolgend werden die ganzen negativen Auswirkungen noch genauer beschrieben.

Einfluss auf Schwangerschaftsenzyme

Während der Schwangerschaft werden im Körper spezielle Enzyme gebildet, welche maßgeblich für die vollständige Funktion der Plazenta benötigt werden. In einem Experiment mit Zellen konnte dabei herausgefunden werden, dass CBD negativ auf zwei wichtige Proteine bei diesen Enzymen wirkt. Da diese Proteine eine tragende Rolle bei der Funktion der Plazenta spielen, kann deren Hauptfunktion mitunter nicht zu 100 Prozent ausgeführt werden. Die Plazenta versorgt das ungeborene Kind dabei mit:

  • Vitaminen
  • Wasser
  • Nährstoffen
  • Sauerstoff

Weiterhin sorgt sie aber auch für die Entsorgung von Kohlendioxid und anderen Abfallprodukten, was sie zu einem sehr wichtigen Teil bei der Kindesentwicklung macht. Sollte diese Funktion entsprechend gestört sein, kann sich der Embryo mitunter nicht richtig entwickeln. Dementsprechend wird auf jeden Fall von der Einnahme von CBD während der Schwangerschaft abgeraten, um sein ungeborenes Kind zu schützen.

Erhöhung des Augeninnendrucks

In einer „Journal of Glaucoma“ Studie, konnte herausgefunden werden, dass die Einnahme von CBD den Innendruck des Auges erhöhen kann. In der Regel stellt dies kein Problem dar, Glaukompatienten (Grüner Star) oder Menschen die generell Probleme mit den Augen haben sollten aber auf jeden Fall vor der Einnahme ihren Augenarzt besuchen. Somit kann dieser regelmäßig den Augeninnendruck kontrollieren, sodass es nicht zu Problemen kommt.

Wechselwirkungen mit Arzneimitteln

CBD reagiert mit einer Reihe von unterschiedlichen Arzneimitteln, was dazu führen kann, dass die Wirkung der jeweiligen Medikamente im Körper verändert wird. Vor allem hierbei zu benennen ist, dass CBD in einer hohen Dosis die Aktivität einiger Leberenzyme hemmen kann. Hierzu gehört u. a. auch Zytochrom P 450. Dadurch dass dieses Enzym nicht mehr richtig arbeiten kann, werden einige Arzneimittel entweder schneller oder auch langsamer abgebaut. Dies bedeutet wiederum, dass die Wirkung der Medikamente verstärkt oder auch abgeschwächt wird.

Hierbei sollte aber beachtet werden, dass CBD nicht der einzige Stoff ist, welcher diese Wirkung auf die Enzyme haben kann. Beispielsweise auch so etwas um bedenkliches wie Grapefruitsaft, kann die gleiche Wirkung auf die Leberenzyme haben. Somit ist CBD im Vergleich nicht wirklich schädlich. Dennoch macht es Sinn, sich bei der gleichzeitigen Einnahme von CBD und Medikamenten, von seinem behandelnden Arzt beraten zu lassen.

Trockenes Gefühl im ganzen Mund

Hierbei handelt es sich um eine weitere berichtete Nebenwirkung, die jedoch keine wirklich schlimmen Auswirkungen hat. Das trockene Gefühl im Mund wird von einigen Betroffenen zwar als unangenehm empfunden, hat jedoch keinerlei andere negative Effekte.

Der Grund für diesen Effekt scheint zu sein, dass durch das CBD, einige Rezeptoren im Mund verändert werden, welche für die Speichelproduktion verantwortlich sind. Hierbei kommt es entsprechend zu einer Hemmung der Speichelproduktion, was aber schnell wieder behoben werden kann, indem man einfach nur regelmäßig ausreichend Wasser trinkt.

Negativer Einfluss auf Parkinson-Patienten

Bei einigen Patienten mit Parkinson wurde festgestellt, dass diese nach der Einnahme von CBD stärker angefangen haben zu zittern. Genauso gibt es aber auch sehr viele Patienten mit dieser Krankheit, die nach der Einnahme keinerlei Verschlechterungen festgestellt haben. Genaue Gründe sind hierbei noch nicht bekannt. In jeden Fall lohnt es sich aber, vor der Einnahme einen Arzt zu konsultieren.

Verringerter Blutdruck

Besonders hoher Dosen von CBD können dazu führen, dass der Blutdruck abfällt. In der Regel tritt diese Nebenwirkung innerhalb von wenigen Minuten nach der Einnahme der größeren CBD Menge auf. Vor allem gefährlich ist diese Nebenwirkung für alle Konsumenten, welche Blutdruckmedikamente einnehmen, da diese Kombination entsprechend zu weiteren Leiden führen könnten. Auch in diesem Fall gilt wieder, dass man als Mensch, der bereits Probleme mit seinem Blutdruck hat, seinen Arzt konsultieren sollte, bevor man CBD einnimmt.

Starke Benommenheit

Durch das bereits erwähnte Absinken des Blutdrucks, kann es dazu kommen, dass es bei einigen Patienten zu einer starken Benommenheit kommt. In der Regel hält dieser Zustand mehrere Minuten oder sogar Stunden an. In einem solchen Fall ist es entsprechend wichtig, den Blutdruck wieder zu steigern, was schon durch eine Tasse Kaffee oder auch Tee möglich ist.
Bedeutend zu beachten in diesem Fall ist, dass bei der starken Benommenheit auf jeden Fall darauf verzichtet werden sollte, sich viel zu bewegen bzw. Kraftfahrzeuge wie zum Beispiel einen PKW zu bedienen. Das benommene Gefühl ist dabei damit zu vergleichen, wenn man Alkohol getrunken hat, sodass die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann.

Dauerhafte Schläfrigkeit

In einigen Fällen soll die Einnahme von CBD in höheren Dosenschläfrigkeit verursachen. Diese Nebenwirkung ist jedoch noch nicht zu 100 Prozent bestätigt. Falls man aber nach der entsprechenden Einnahme müde werden sollte, ist auf jeden Fall darauf zu verzichten, Maschinen oder Fahrzeuge zu bedienen. Wie bei der Benommenheit kann man somit nämlich nicht mehr die Verkehrssicherheit garantieren. Mitunter kann man diese „Nebenwirkung“ aber auch als Vorteil sehen, wenn man das Öl beispielsweise immer abends vor dem Schlafen einnimmt, um somit schneller und leichter einschlafen zu können.

Probleme beim Einschlafen

Im Gegensatz zu der dauerhaften Schläfrigkeit, kann es bei CBD auch dazu kommen, dass der Stoff einem am Einschlafen hindert. Die Lösung für diese Nebenwirkung ist ganz einfach, in dem man das CBD Öl, die Kapseln oder auch Tropfen, einfach nicht abends einnimmt. Am besten ist es hierbei, dass CBD 2 bis 3 Stunden vor dem Zubettgehen einzunehmen.

Verringerte Appetit

Viele Menschen sehen diesen Effekt nicht als Nebenwirkung an. Der Grund ist entsprechend, dass man den gezügelten Appetit perfekt für eine Diät ausnutzen kann. Somit ist es den Betroffenen möglich, schneller an Körpergewicht zu verlieren. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Menschen, die bereits sehr dünn sind, und nicht weiter an Körpergewicht verlieren dürfen. In diesem Fall kann der verringerte Appetit durchaus als unerwünschte Nebenwirkung gesehen werden.

Übelkeit und Durchfall

Einige Menschen vertragen das Präparat nicht so gut wie andere. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn man seinen Körper nicht an die Einnahme gewöhnt hat, und direkt mit einer hohen Dosis beginnt. In diesem Fall kann es entsprechend zu einer Übelkeit und auch Durchfall kommen. Besonders oft wird diese Nebenwirkung bei der Einnahme von CBD Öl festgestellt, was aber nicht heißt, dass die Kapseln diese Nebenwirkung nicht auch auslösen können.

Regelmäßige Magenschmerzen

Hierbei handelt es sich im Grunde um die gleichen Nebenwirkungen wie bei der Übelkeit, nur dass man dauerhaft bzw. regelmäßige Magenschmerzen hat. Hierbei kann es sich wie Krämpfe oder auch ein sehr starkes Völlegefühl anfühlen. Sollte diese Nebenwirkung bei einem auftreten, ist es auf jeden Fall wichtig, die Einnahme so schnell wie möglich zu stoppen.
Hierbei sollte beachtet werden, dass es sich bei dieser Nebenwirkung nicht um einen bestätigten Effekt handelt. Es gibt zwar einige Personen, die sich entsprechend über die Magenschmerzen beschwert haben, als offizielle Nebenwirkung gilt dies aber noch nicht.

Starke Kopfschmerzen

Auch die Kopfschmerzen sind nicht als Nebenwirkungen bestätigt, da diese nur in seltenen Fällen auftreten. Diesbezüglich handelt es sich ganz einfach um Kopfschmerzen, welche wahrscheinlich vor allem mit dem absinkenden Blutdruck in Verbindung stehen. In der Regel treten diese Schmerzen vergleichsweise schnell nach der Einnahme einer höheren Dosis von CBD auf. In einem solchen Fall ist es sinnvoll, möglichst viel Wasser zu trinken und die Behandlung mit Cannabidiol für die nächsten Einnahmen auszusetzen.

Roter und juckender Hautausschlag

Sollte man beispielsweise eine Salbe mit CBD, oder auch direkt das Öl auf die Haut auftragen, kann es bei der betroffenen Stelle zu Hautausschlag kommen. Dieser zeigt sich meist in einer geröteten Haut, die anfängt zu jucken. In einem solchen Fall ist es sinnvoll, dass aufgetragene Präparat so schnell wie möglich wieder von der Haut abzuwaschen. Anschließend kann man neutrale Salben nutzen, um den Hautausschlag unter Kontrolle zu bringen.

Beschwerden der Nieren

Auch diesbezüglich handelt es sich wieder um keine bestätigte Nebenwirkung, da diese bis jetzt nur von einigen Betroffenen gemeldet wurde. In einem solchen Fall beklagen sich die Betroffenen darüber, dass sie Schmerzen im Bereich der Nieren haben. Wirkliche Störungen oder dauerhafte Schädigungen der Nieren konnten dabei aber bis jetzt noch nicht festgestellt werden. Dennoch kann es auf jeden Fall nicht schaden, sich von einem Arzt untersuchen zu lassen, wenn diese entsprechende Nebenwirkung auftreten sollte.

Weitere Nebenwirkungen durch qualitativ schlechte CBD-Produkte

Bei den bis jetzt benannten Nebenwirkungen handelt es sich vor allem um negative Effekte, welche durch den Stoff an sich ausgelöst werden. Genauso kann es aber auch zu Nebenwirkungen bzw. ungewollten Effekten kommen, wenn man ein qualitativ schlechtes CBD-Produkt einnimmt. Sollte beispielsweise bei der Herstellung nicht auf das richtige Verfahren geachtet worden sein, können die Produkte auch Zusatzstoffe enthalten, welche negativ im Körper reagieren. Aus diesem Grund ist zu empfehlen, immer auf eine hochwertige Qualität der ganzen Produkte mit CBD zu achten. Am besten hierbei ist es, sich für Artikel mit Bio-Qualität zu entscheiden. Auf diese Art kann man sicher sein, dass die Produkte hochwertig hergestellt wurden und beispielsweise nicht durch Pestizide verunreinigt sind.

Fazit – wie gefährlich ist CBD?

Auch wenn dieses Präparat eine vergleichsweise lange Liste an Nebenwirkungen aufweist, ist zu benennen, dass die meisten bekannten Nebenwirkungen für die ganzen Anwender kaum relevant sind. Hinzu kommt, dass die jeweiligen Nebenwirkungen sehr oft erst dann auftreten, wenn man eine zu hohe Dosis von CBD aufnimmt. Dementsprechend kann angegeben werden, dass dieses Präparat kein Risiko für die Gesundheit darstellt.

Wer dennoch ganz sichergehen möchte, dass es nicht zu Nebenwirkungen kommt, der kann sich vor der Einnahme natürlich von seinem Arzt beraten und untersuchen lassen. Somit ist auf jeden Fall garantiert, dass die möglichen negativen Effekte, so schnell wie möglich wieder unter Kontrolle gebracht werden können, wenn diese auftreten sollten.